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Steinsberg 17-I - Wahrhaft SüS (Schatten über Steinsberg)

Hütten-Abenteuercon
von Freitag, 12.02.2010 20:00 bis Sonntag, 14.02.2010 13:00

Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt 18 Jahre.

SpielerNSC
Wochenende 12.02. bis 14.02.10
Unterbringung in 12er Hütte ("Jugendbereich")
Geldeingang bis 01.12.09 49 € 29 €
Geldeingang bis 01.01.10 59 € 29 €
Geldeingang bis 01.02.10 64 € 29 €
Conzahler +5€ +5€
Unterbringung im 2er Zimmer ("Familienbereich") inkl. Küchennutzung
Geldeingang bis 01.12.09 64 €
Geldeingang bis 01.01.10 74 €
Geldeingang bis 01.02.10 89 €
Vollverpflegung (Brunch 9-12 Uhr, mittags Kuchen, abends warm) +25 € +25 €
wer auch Steinsberg 17-II mitnehmen will:
pro Nacht zwischen den Wochenenden 7€ 1€
Gesamte Woche (12.02. bis 21.02.) bei Zahlung bis 01.12. 110 € 45€
weitere Preiskonstellationen unter Steinsberg 17-II

freie Plätze-51
vorläufige Anmeldungen ohne Zahlungseingang05


Nur noch NSC-Plätze frei!

Wer auch das 2. Wochenende mitnehmen will, bitte unbedingt auch für Steinsberg 17-II anmelden, damit wir ein Bettchen freihalten.



Schatten über Steinsberg (wahrhaft SüS)

Die hageren Gestalten hielten sich an den Händen und ihr Gesang übertönte fast das dumpfe Schlagen der Rammböcke an den Stadttoren. In der Mitte ihres Kreises gewann der Kristall langsam an Leuchtkraft. Das Strahlen steigerte sich und drang durch die geschlossenen Augen der Magier bis es ihr Innerstes gänzlich ausfüllte. Mit einem Krachen brach das Tod der Halle und wie fetter schwarzer Qualm drangen die Feinde in den geheimen Bezirk der Stadt vor.
Ihr Triumphgeheul wurde zu einer schreckerregenden Symphonie von Schmerzensschreien, als das weiße Licht durch die Schwärze ihrer Körper schnitt und sie verschwinden ließ. Auch draußen, dort wo die verzweifelten Wächter ihren aussichtslosen Kampf fochten, breitete sich das Leuchten aus, und die Dämonenhorden fielen.
Das Licht verlosch- die weisgewandeten Toten in der Halle erhoben sich und begannen, von mächtiger Nekromanti geführt, dem unheiligen Befehl zu gehorchen. Der Kristall verschwand in der Tiefe der Höhlengänge, verschwand aus der Erinnerung der Völker. Der Heerführer der Schatten hatte zwar diese Kampf verloren, nicht jedoch den Krieg. Und selbst diese Niederlage konnte er noch zu einem kleinen Sieg wenden.

Markus lag schon seit fast einer Stunde auf dem kleinen Felsvorsprung. Vom Tal aus war er kaum zu sehen. Sogar an eine magische Verschleierung hatte sein Auftraggeber gedacht. Liebevoll streichelte er die Armbrust, auf der bereits ein präparierter Pfeil lag. Seinen Blick hatte er konzentriert auf den Weg unter ihm gerichtet. Bald müssten die Ahnungslosen vorbei kommen. Immerhin waren sie ihm schon vor geraumer Zeit gemeldet worden. Dann sah er seine Opfer. Der rote Wappenrock war nicht gerade eine Tarnung. Die Kettenhemden glitzerten in der Sonne. Er visierte sein Ziel an. Ein kurzer Druck seines Zeigefingers und der Bolzen raste los- und bohrte sich eine Handbreit über dem Turm auf dem Wappen in den Körper des Orcs. Die Explosion erfolgte sofort und bevor sich die zwei übrigen Gardisten versahen, steckten weitere Bolzen ihn ihren Herzen. Lautlos brachen die drei zusammen. Er packte seine Sachen und sah nicht mehr, wie sich schwarze Schatten aus dem Talboden erhoben und über die Körper her machten. Sein Auftrag war erledigt.

" Milan, wir haben wieder einen Spähtrupp verloren. Das ist der fünfte in dieser Woche." Der Bote blickte den Heerführer an. Milan entließ ihn mit einer Geste. Irgendwas besonderes musste in diesem Gebirge los sein. Seine magischen Späher waren ebenfalls verschwunden. Wer immer dort hauste musste über erhebliches Potential verfügen. Ratlos blickte er aus dem Fenster des Akademieturms.

"Was soll das heißen, ihr habt es noch nicht gefunden!" erbost packte die hochgewachsene Gestalt den Skaven mit der rechten Hand und schnürte ihm die Kehle zu. Ängstlich verkrochen sich die anderen der Truppe im Schatten der Halle. Mit einem leisen Knirschen brach das Genick der Ratte. Der Leichnam wurde in eine Ecke geschleudert. "Ich habe nicht ewig Zeit, bringt mir endlich das Artefakt!" fuhr er die anderen an. Quiekend rannten sie aus dem Raum, froh noch am Leben zu sein. Das Licht der Fackeln überzog die silberne Halbmaske der Gestalt mit einem rötlichen Schein- sie wirkte wie in Blut getaucht.

Die kleine Reisegruppe zog vorsichtig durch den Wald. Räuber gab es hier zwar nicht, aber in den letzten Jahren war Steinsberg doch etwas unsicher geworden. Die Scouts sicherten den Weg und so fühlten sie die anderen doch halbwegs gut bewacht. Zumindest hier im hellen Tageslicht. Einer der Waldläufer bemerkte eine Bewegung in den Bäumen voraus, und legte vorsichtig einen Pfeil auf. Er hatte ihn noch nicht einmal halbwegs aus dem Köcher gezogen, als die Hölle los brach. Von überall her warfen sich Feinde auf die Abenteurer. Wie schwarzer Rauch quollen die manifestierten Schatten aus den Stämmen der Bäume und den moosbewachsenen Steinen hervor. Die Übermacht war erdrückend. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich, das die Menschen keine Chance hatten, als ein seltsam heller Ton durch den Wald hallte und die Zeit still zu stehen schien. Vor den Augen der Verzweifelten löste sich die Welt auf- und mit einem mal standen sie in einem dunklen Wald. "Mehr konnte ich nicht tun. Ich hoffe ihr seid hier sicher!" Die Stimme verwehte wie der Nebelstreifen aus dem sie erklungen war. Ratlos blickten die Wanderer sich um.

Der alte Mann setzte sich in seinem Sessel zurück und legte nachdenklich die Fingerspitzen aneinander. Er hatte die alten Schriftzeichen endlich entschlüsselt. Und jetzt überlegte er, ob ihm das Erfahrene gefiel oder nicht. Manchmal fragte er sich, ob die Alten nichts besseres zu tun hatten, als ihre mühevoll konstruierten Artefakte irgendwo in der Gegend zu verstecken. Naja, die Geschichte der alten Felsenstadt klang ja wenigstens interessant. Und ein Licht zum vertreiben dämonischer Schatten- wer hätte das nicht gerne, zumal diese seltsamen Wesen in den letzten Monaten öfter in Steinsberg auftauchten, als einem lieb sein konnte. Aber was sollte der Hinweis auf das stärkste Licht und den schwärzesten Schatten...




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